Zum Inhalt springen

Familien im Bezirk Melk werden durch Ferienbetreuung unterstützt

Mikl-Leitner/Teschl-Hofmeister: 4,5 Mio. Euro für NÖ Kinderbetreuung im Sommer

In den letzten Wochen haben sich zahlreiche Eltern und Erziehungsberechtigte aufgrund der Corona-Krise darum bemüht, ihre Kinder zuhause zu betreuen. Um den Eltern ein möglichst sorgenfreies Zurückkehren in den Berufsalltag in den kommenden Sommermonaten gewährleisten zu können, hat das Land Niederösterreich gemeinsam mit den Gemeinden und Städten ein Paket in Höhe von 4,5 Millionen Euro zur Ferienbetreuung geschnürt.

Konkret sollen Kindergärten diesen Sommer in jenen Gemeinden, in denen Bedarf besteht, auch während der eigentlichen dreiwöchigen Sommerpause im Rahmen der Ferienbetreuung geöffnet bleiben können. Das Land unterstützt die Gemeinden dabei entweder mit der Verfügbarkeit von Pädagogen oder mit erhöhten Fördersätzen für alternative Betreuungsangebote. Die Vergabe von Betreuungsplätzen für den Sommer ist in der Regel für berufstätige und alleinerziehende Eltern vorgesehen.

„Wir rechnen damit, dass die Eltern, die wieder Schritt für Schritt in den Berufsalltag zurückkehren, im Sommer verstärkt Bedarf an Kinderbetreuungsangeboten haben werden. Als Familienland Niederösterreich ist es uns ein großes Anliegen, dass die Familien nun jene Unterstützung bekommen, die sie dringend benötigen. Dazu nimmt das Land NÖ rund 4,5 Millionen Euro in die Hand. Es ist viel Geld, das genau dort ankommt wo es jetzt gebraucht wird – bei den Kindern und Familien“, so zweiter Landtagspräsident Gerhard Karner.

„Besonders in diesem Sommer sind so manche Urlaubstage aufgrund der Corona-Maßnahmen bereits aufgebraucht. Daher ist es erforderlich, entsprechende Angebote für die Familien während der Sommerwochen zu ermöglichen. Wir im Bezirk Melk möchten vor allem in dieser Zeit die Familien bestmöglich unterstützen und ihnen unter die Arme greifen. Für mich ist es von großer Bedeutung, den Bedürfnissen der Familien im Bezirk Melk nachzukommen und dort bedarfsgerechte Angebote gemeinsam mit den Gemeinden zu schaffen, wo entsprechender Bedarf besteht“, betont Landtagsabgeordneter Karl Moser.

Zurück