Im Zuge des Engagements der niederösterreichischen Gemeinden für Umwelt-, Klima- und Artenschutz gewährt das Land Niederösterreich eine spezielle „Natur im Garten“ Förderung für Investitionen im Sinne einer nachhaltigen Gestaltung und Pflege von öffentlichen Grünflächen und mehr Lebensqualität für die Bevölkerung. Gefördert werden Projekte, die den Kernkriterien der NÖ Umweltbewegung „Natur im Garten“ entsprechen: kein Einsatz von chemisch-synthetischen Pflanzenschutz- und Düngemitteln sowie Torf. So auch in Blindenmarkt und Persenbeug-Gottsdorf:
Bepflanzung der Auhofstraße in Blindenmarkt
Im Zuge der Sanierung der Auhofstraße in Blindenmarkt wurden attraktive Grünrabatten mit Hochbordsteinen angelegt. Die Bepflanzung mit Blühstauden, Zwergsträuchern und Frühblühern sorgt für eine abwechslungsreiche, naturnahe Gestaltung des Straßenraums. Die neuen Grünflächen werten das Ortsbild auf, fördern die Biodiversität und leisten einen Beitrag zu einem angenehmeren Mikroklima sowie einer höheren Aufenthaltsqualität im öffentlichen Raum.
Bäume im Bahnpark in Persenbeug
Für den zukünftigen Bahnpark in Persenbeug wurden 20 Bäume gefördert. Entlang der ehemaligen Trasse der Donauuferbahn entsteht eine attraktive Parkanlage mit vielfältigen Freizeitangeboten. Bereits umgesetzt wurden ein Bocciaplatz, ein Sandspielplatz sowie eine Schaukelanlage. Die neu gepflanzten Bäume sorgen künftig für wertvollen Schatten, verbessern das Mikroklima und schaffen gemeinsam mit den Freizeitflächen einen einladenden Erholungsraum, der zum Verweilen, Spielen und Flanieren einlädt.
Abgeordnete zum NÖ Landtag Silke Dammerer: „Die Förderungen für Blindenmarkt und Persenbeug-Gottsdorf unterstreichen unser gemeinsames Engagement für Umwelt-, Klima- und Artenschutz. Durch nachhaltige Gestaltung schaffen wir nicht nur grüne Oasen für die Bevölkerung, sondern leisten auch einen wertvollen Beitrag zur Biodiversität und zur Anpassung an den Klimawandel. Diese Maßnahmen sind ein sichtbares Zeichen dafür, dass wir in Niederösterreich die Natur im Garten und im öffentlichen Raum wertschätzen und fördern.“
„Den Themen Nachhaltigkeit und Umweltbewusstsein kommt in unseren Gemeinden ein besonders hoher Stellenwert zu. Durch die naturnahe Gestaltung und Pflege von Grünräumen zum Schutz und zur Förderung von Nützlingen übernehmen wir Verantwortung hinsichtlich Klima-, Umwelt- und Artenschutz“, so Blindenmarkts Bürgermeister Albert Brandstetter und Persenbeug-Gottsdorfs Bürgermeister Gerhard Leeb.
Aktuell halten sich über 500 Städte und Gemeinden in Niederösterreich bei der Pflege der öffentlichen Grünräume an die Kriterien von „Natur im Garten“ bzw. bekennen sich zu biologischem Pflanzenschutz. Chemisch-synthetische Pflanzenschutzmittel werden bei der ökologischen Pflege durch biologische Mittel ersetzt. Gemeinden verzichten auf chemisch-synthetische Düngemittel und arbeiten mit organischen Düngern und Pflanzenstärkung, was den Aufbau und die Erhaltung eines gesunden Bodens gewährleistet. Pflanzenvielfalt, dauerhafte Bepflanzungen mit Stauden und Gehölzen, Bodenpflege und die Schaffung natürlicher Nischen können Pflegearbeiten wie Bewässerung, Unkraut jäten oder auch Pflanzenschutzmaßnahmen minimieren. Die „Natur im Garten“ Gemeinden zeigen so, wie sich ansprechende Grünflächengestaltung mit Ökologie und Naturnähe verbinden lässt. Laufende Beratungen und Webinare von „Natur im Garten“ Expertinnen und Experten unterstützen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den Gemeinden bei der täglichen Arbeit auf den Grünflächen. Weitere Infos: www.naturimgarten.at/nig-gemeinde




