VPNÖ-Dammerer/Erber: Akkuzüge als Ersatz für Elektrifizierung der Erlauftalbahn

Utl.: Neuer ÖBB-Rahmenplan streicht Investition in die Bahnstrecke nun endgültig

Verkehrsminister Peter Hanke von der SPÖ hat den neuen ÖBB-Rahmenplan veröffentlicht. Für das Mostviertel bringt dieser eine Änderung: Die Streckenelektrifizierung zwischen Pöchlarn und Scheibbs, für die im ÖBB-Rahmenplan 2024 noch mehr als 50 Millionen Euro vorgesehen waren und die bis 2029 fertiggestellt sein sollte, wurde gänzlich gestrichen. „Mit der Ankündigung für Akkuzüge gibt es aber eine gute Nachricht für die Region. Wir erwarten uns von der ÖBB, dass die versprochene Leistung auch wirklich kommt“, so die Landtagsabgeordneten Silke Dammerer und Anton Erber.

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Eine Elektrifizierung für die Erlauftalbahn hätte aber auch Vorteile. Die ÖBB-Factsheets zur Erlauftalbahn zeigen klar, was mit dem Projekt möglich wäre: barrierefreie Bahnhöfe, Park&Ride- und Bike&Ride-Anlagen, bessere Busanbindungen, kürzere Reisezeiten, ein tagesdurchgängiger Stundentakt und in den Hauptverkehrszeiten ein Halbstundentakt zwischen Pöchlarn und Scheibbs. Auch eine teilweise Durchbindung bis St. Pölten würde realisiert.

„Die öffentliche Hand hat in allen Bereichen Spardruck. Zwar sind die Akkuzüge eine gute Brückentechnologie, eine echte Elektrifizierung werden sie aber langfristig nicht ersetzen können. Auch Stephan Pernkopf hat im vergangenen Jahr die Notwendigkeit der Modernisierung nicht in Frage gestellt. Entscheidend ist, dass die ÖBB die versprochene Umsetzung der Akkuzüge nun einhält. Die Bürgerinnen und Bürger im Erlauftal verdienen sich Verlässlichkeit", so Dammerer und Erber.